Wehrrecht

Wehrrecht

Wehrpflichtige, Soldaten auf Zeit und auch Berufssoldaten bekommen im Berufsalltag oder im Auslandseinsatz zu spüren, dass das Leben in der militärischen Gemeinschaft nicht immer problemfrei verläuft. Beschwerdenoder eine Eingabe an den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages müssen nicht unbedingt “formlos, fristlos und fruchtlos” sein.

Wer sich mal nicht korrekt verhalten hat, dem steht vielleicht ein Disziplinarverfahren ins Haus, hierbei kommt es oft weniger auf das Strafmass an, als allein darauf, weitere Nachteile für den Betroffenen durch Förderungsverbot und Strafverfahren zu vermeiden.

Rechtsanwalt Tintemann war als Sachbearbeiter für Beschwerden und Eingaben beim Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam und als Referendar beim Rechtsberater und Wehrdisziplinaranwalt bei der 3. Luftwaffendivision in Berlin/Gatow tätig. Als Hauptmann der Reserve sind für ihn Begriffe wie KzH, Biwak, Diszi und Ausgangssperre keine Fremdworte

Auch bei Problemen in Anerkennungsverfahren als Zivildienstleistender oder Anträgen auf Zurückstellung oder Ausmusterung kann juristische Hilfe oft entscheidende Vorteile bringen und verschiedene Möglichkeiten für ein weiteres Vorgehen aufzeigen.

Aktuell erreichen uns einige Anfragen von aktiven Soldaten, die aus einem Verhältnis als Soldat auf Zeit (SaZ) aussteigen möchten, weil sie sich mit dem Beruf als Soldat gerade in Zeiten des Wandels des politischen Weltgeschehens nicht mehr mit dem Berufsbild eines Soldaten identifizieren können. Wir beraten hier, ab wann ein Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer sinnvoll sein kann, mit welchen rechtlichen Konsequenzen zu rechnen ist und helfen bei alle außergerichtlichen und gerichtlichen Fragen bis zur zu einer verwaltungsrechtlichen Auseinandersetzung über die Rückzahlung von Kosten für die Ausbildung bei der Bundeswehr.

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Schulte (Ausmusterung – Wehrdienstverweigerung) / Rechtsanwalt Tintemann (Dienstrecht – Beförderung – Diszilinarrecht)