Boundless-Concept GmbH & Co. KG, Real Benefit GmbH, LOCA Vertriebskoordination – Unzufriedene Immobilienkäufer melden sich

“Was würden Sie sagen, wenn Sie eine eigene vollfinanzierte Immobilie ohne große monatliche Zuzahlungen als Altersvorsorge und Renditeobjekt erwerben könnten?“. So oder so ähnlich sah angeblich nach Schilderungen von vielen Erwerbern von Eigentumswohnungen verschiedenster Bauträger der Einstieg in ein mit ihnen geführtes Vermittlungsgespräch für sogenannte Kapitalanlage-Immobilien mit einem “Rundum-Sorglos-Paket” aus.  Das klinge doch gut, dachten sich wohl viele Anleger. “Ich kann mir vielleicht mit mit dem Kauf eine schöne Altersvorsorge und ein Renditeobjekt anschaffen und die Eigentumswohnungen könnten sich bis auf eine kleine monatliche Zuzahlung ganz alleine tragen. Und wenn ich sie dann irgendwann in der Zukunft doch einmal verkaufen möchte, dann sind die Immobilien im Wert gestiegen und ich kann sie mit Gewinn verkaufen. Was kann da schon schief gehen?”, dachten sich bestimmt viele Anleger, die sich mit dem Gedanken einer Immobilien-Investition getragen haben.

Wohl Einiges, wenn man den Schilderungen einiger Erwerber solcher Immobilien glauben wollte. In den vergangenen Wochen meldeten sich unter anderem Immobilienkäufer, die aufgrund einer Empfehlung und Beratung von Mitarbeitern der Real Benefit GmbH oder der LOCA Vertriebskoordination Immobilien, beispielsweise von der  Boundless-Concept GmbH & Co. KG, erworben haben, bei der Berliner Kanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB. Die Käufer behaupten, sich falsch beraten und geschädigt zu fühlen. Tatsächlich seien nämlich die Versprechen und Zusagen vor dem Kauf von Eigentumswohnungen in vielen Fällen leider weit von der Realität entfernt gewesen, glauben manche Erwerber von Immobilien.

Als vermeintlich verbindlich angepriesene Berechnungen der monatlichen Wirtschaftlichkeit seien angeblich unzutreffend gewesen, weshalb die angeblich zugesicherten monatlichen Belastungen höher seien als zugesagt. Auch hätten manche Immobilienkäufer das Gefühl, dass die Kaufpreise von manchen in Ostdeutschland befindlichen Immobilien zu hoch gewesen seien.  In anderen von Käufern geschilderten Fällen hätten angeblich keine oder nicht alle gesetzlich notwendigen Unterlagen zum Kaufvertrag rechtzeitig vor dem Notartermin den Käufern vorgelegen. Zudem schildern einige Erwerber von Immobilien, dass sie nachträglich das Gefühl hätten, beim Kauf “überrumpelt” worden zu sein, also angeblich nicht genug Zeit zum Nachdenken gehabt zu haben. Eine Käuferin berichtet, sie hätte sich wohl noch am gleichen Tag nach der Beratung bei der notariellen Beurkundung wiedergefunden, angeblich ohne Zeit gehabt zu haben, “eine Nacht darüber zu schlafen”.

Gute Beratungsgespräche

Auf den ersten Blick hätten die Argumente der Berater nach Schilderungen der Käufer durchaus plausibel und überzeugend gewirkt. Demnach sollten sich die Immobilien bei manchen Käufern wohl über eine Vollfinanzierung einer Bank auch ohne wesentliches Eigenkapital erwerben lassen. Dies sei, so schildern es die Käufer, angeblich möglich, weil sich manche Immobilien durch die Mieteinnahmen sowie erhebliche Steuerersparnisse praktisch selbst finanzierten. Bei manchen Käufern seien aber auch befristete Verträge über Mietgarantien abgeschlossen worden, so dass angeblich die Mieteinnahmen langfristig gesichert seien.  Allenfalls geringfügige monatliche Zuzahlungen im zweistelligen oder im niedrigen dreistelligen Euro-Bereich seien erforderlich, wobei geringe Schwankungen auch nach oben nicht ausgeschlossen seien, berichten uns mache Käufer. Darüber hinaus sei in Beratungsgesprächen gesagt worden, dass selbst ein späterer Verkauf der Immobilie mit einer lukrativen Wertsteigerung möglich sei, so schildern es manche Erwerber.

Die gefühlte Realität

Die Realität sähe allerdings nicht so aus wie erhofft, teilen uns nun einige Erwerber von Immobilien mit. Die monatlichen Belastungen seien angeblich höher als prognostiziert und auch seien oftmals nicht alle anfallende Kosten im  Beratungsgespräch angesprochen und einberechnet worden. Ein Mandant berichtet uns beispielsweise, dass ihm Kosten von ca. 120,00 EUR monatlich prognostiziert worden seien, tatsächlich zahle er aber angeblich ca. 400,00 EUR monatlich. Dies sei für ihn nicht dauerhaft tragbar und er hätte auch die Immobilie, eine Eigentumswohnung in Magdeburg, nicht gekauft wenn er dies vor der notariellen Beurkundung des Kaufvertrages gewusst hätte, schildert er uns. Für den Großteil der sich durch den Erwerb der Immobilie benachteiligt fühlenden Käufer sei eine erhebliche monatliche Mehrbelastung im Vergleich zu der versprochenen monatlichen Zuzahlung angeblich nicht langfristig tragbar. Die hieraus entstehenden finanziellen Engpässe könnten mitunter sogar bis zur Privatinsolvenz führen auch sei man zum Teil bereits auch emotional an einer Belastungsgrenze, so schildern es Immobilienkäufer.

Rechtslage prüfen lassen und etwaige Ansprüche geltend machen

Im Laufe der letzten Monate sind wieder vermehrt Fälle aufgetreten, in denen sich Mandanten mit teils haarsträubenden Geschichten ihrer Erlebnisse beim Immobilienerwerb an die Kanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB aus Berlin wandten.  Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kim Oliver Klevenhagen, Experte für Immobilienrecht bei AdvoAdvice, führt bereits seit vielen Jahren erfolgreich gerichtliche und außergerichtliche Mandate gegen Anbieter von Kapitalanlage-Immobilien und deren Vertriebsorganisationen. Mit seiner langjährigen Erfahrung berät Rechtsanwalt Klevenhagen gemeinsam mit seinem Team in der Berliner Kanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB seine Mandanten zielführend und erörtert mit ihnen die Erfolgsaussichten eines weiteren Vorgehens. Nicht immer liegen durchsetzbare Rechtsansprüche vor und nicht immer ist ein langwieriges Gerichtsverfahren sinnvoll. Oftmals sind wirtschaftliche Lösungen möglich. Wichtig ist aber dass man weiß, wo man rechtlich steht.

Sollten Ihnen die geschilderten Umstände bekannt vorkommen oder Sie selbst das Gefühl haben, bei dem Kauf Ihrer Kapitalanlage-Immobilie sei etwas nicht in Ordnung gewesen, dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme und geben Ihnen gerne eine kostenfreie, verständliche und für Sie nachvollziehbare Ersteinschätzung damit Sie wissen, wo Sie rechtlich stehen.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Themenbereich Immobilien.

Informationen und Kontaktformulare finden Sie im Bereich ”Download Formulare”. Wenden Sie sich auch gerne per Email an uns oder rufen Sie einfach an unter der Rufnummer 030 921 000 40 erreichen Sie unsere Kanzlei montags bis freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr.

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